Eine „Faire-Preise-Mentalität“ für den sekundären Ticketmarkt

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Egal, ob du Tickets über unseren Online-Marktplatz KaufmeinTicket kaufen oder verkaufen möchtest, jeder Besucher unserer Plattform stößt auf die Preisbegrenzung von 25% über dem Originalpreis. Aber warum haben wir uns überhaupt dafür entschieden, die Preise zu begrenzen? Und wie kommen wir auf die 25%?

Erinnerst du dich noch daran, wie du Tickets gekauft hast, bevor das Internet geboren wurde? Wir warteten stundenlang in der Schlange, manchmal sogar tagelang, um Tickets zu ergattern und die größten Künstler live zu sehen. Auch damals wusste man schon, dass die Ticketpreise steigen würden, wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot. Deshalb begannen manche, so viele Tickets wie möglich zu kaufen, um sie anschließend für einen teureren Preis wieder zu verkaufen.

Im Laufe der Jahre wurde gemeinsam mit dem Internet auch das Online-Shopping und damit auch Online-Warteschlangen entwickelt. Wir müssen nicht mehr draußen in der Kälte warten, sondern haben dank des Internets nun den Luxus, von jedem Ort der Welt aus Tickets zu kaufen. Dennoch wird das Angebot an Konzertkarten immer begrenzt bleiben. Und der Ticketpreis steigt immer noch an, wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot. Sollten wir dann also generell verbieten, dass Leute ihre Tickets weiterverkaufen?

Das finden wir nicht! Wir bei KaufmeinTicket glauben, dass eine gekaufte Eintrittskarte nun Eigentum des Käufers ist, welcher das Recht hat, mit dem Ticket zu tun und zu lassen, was er möchte. Als die Plattform, die einen sicheren und geschützten Weg zum Kauf und Verkauf deiner Tickets ermöglicht, sehen wir hier die Chance, eine „Faire-Preise-Mentalität“ einzuführen und aufzubauen. Wenn wir alle das gleiche Verständnis von fairen Preisen entwickeln würden, glauben wir, dass Tickets schneller weiterverkauft werden können und die Chance auf freie Plätze in den Stadien und Konzerthallen letztendlich sinken wird.

Die Entscheidung für den Prozentsatz von 25% basiert auf einer Kampagne des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft e.V. (http://bdkv.de). Der Verband der deutschen Veranstalter hat in seiner "NEIN zum Ticketschwarzmarkt"-Kampagne im Jahr 2018 gemeinsam entschieden, dass der Weiterverkauf von Tickets für mehr als 25% über den Originalpreis verboten werden soll.

Indem wir uns bewusst für den gleichen Prozentsatz wie der Verband entscheiden, möchten wir eine Kettenreaktion auslösen, damit letztendlich alle das gleiche Verständnis von fairen Preisen im sekundären Ticketmarkt haben.